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Donnerstag, 27. Juni 2013

Isbanbul part 4 : things are getting worse

Puuh.... dont know how to start this one. Hard times in turkey these days. Was talking to a friend of mine last night. She told me that instead of improvement things are really getting worse. The police is now allowed to use real ammonition instead of rubber bullets :( People are attacked thought protesting peacefully. Demonstrants are arrested and imprisoned. Their homes searched, computers and mobiles confiscated. Their twitter and facebook accounts delated. We were talking about the situtation there and life in genereal. I fell asleep and wanted to answer this morning, just to find out that she and all her friends accounts ( i know her brother and her cousins too...) had as well disappeared. I m worried about my friends and all the other young people in this country. 
I statement of hers still strikes me as odd: I am so tired of fighting for basic democratic rights i a country that claims to be a democracy. I feel mute and powerless and day by day more hopeless. 

We should not take our democratic rights for granted but be thankful each and every single day and defend them with all our heart. Pleace join any protest activities in solidarity with the turkish youth.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Need a timeout? my paradies is open till five.....wanna join?

Are you sometimes angry that your eco-labled carrots were grown in Israel, your eco-labled salad in Spain and your eco-labled potatoes in egypt? why label it eco when it took half a world-cruise to get them here, although germans are known for their very own potatoes? ..well I definitly am! And as complaining takes a lot of time and energy but leads to nothing, I ve decided not to try to change others but to become active myself. This year I am growing my own salad, pumpkins, zucchinies, tomatoes, basil, cauliflower and romanesko. Even apples, kiwi ( yes, the crazy thing in the back is a kiwi-plant ;) ) and lemons will sweeten up my summer. It looks amazing, smells amazing, claims almost no work or attention. It s like a paradies. And if you re around, sneak inside my beautiful garden and let s have some tea or lemonade. Cheers kids!













Mittwoch, 5. Juni 2013

And still the same old shit... Istanbul part 3

If you have friends in Istanbul help spread the word of the circumstances. Biased media, fake numbers on the news. Amnesty International estimating 2800 injured and 60 dead in comparison to 173 injured and 2 dead published by the turkish media. Make up your mind or at least : think!




Samstag, 1. Juni 2013

Violence against demonstrants in Istanbul + turkish twitter censored!!!







Couch-Surfing is a great invention. People from  everywhere around the globe can find a home for a few days, feel save and warm and meet new people. Earlier on this year I was lucky to host an amazing lady from Istanbul. We liked each others ways so we kept frequent contact from then on. Today she dropped me some lines and pics on facebook. She lives right in the currect chaos area, where the turkish police is attacking peacefull protestants in a cruel and violent way. She witnessed several killings, numbers circle round 60 :( As the turkish government does not want the public to be informed about the circumstances twitter and facebook updates are concored. So please don t take western media information for granted and concider that things are actually way worse than the seem to be on your national news. And spend some moment of thought in memory of many young people there, who lost there lives standing up for their point of view, their wishes and their hopes  in public. Some images  http://ireport.cnn.com/docs/DOC-980179

Dienstag, 28. Mai 2013

Everything I need fits in my heart, head and backpack

Wenn euch jemand fragen würde, ohne welche Dinge ihr niemals auskommen könntet, was würdet ihr antworten? Die Lieblingshandtasche? Der ipod? Die Acne-Boots? Würde euch überhaupt was einfallen? Ich lese relativ viele andere Blogs (im Gegenzug liest niemand außer Madmoiselle Pepsa diesen hier ;) und bin gelegentlich erstaunt und erschüttert und die Wertprioritäten. Bei einigen Damen, und wir sprechen hier von unglaublich hübschen, smarten, modernen Frauen, scheint der einzige Sinn der Existenz darin zu bestehen, möglichst viel "Zeug", ungeachtet der Ausprägung anzuhäufen. Egal ob Schuhe, Taschen, Kosmetik, Pflegemittel, überall nur Haul-Berichte, Vorstellungen von neuen Kollektionen und Neu-Erworbenem. Kann es sein, dass es diese Dinge sind, die uns definieren? Mir fällt es so schwer das zu glauben. Ich will jetzt nicht mit der Psychologie-Keule ausholen und euch mit Theorie über primäre und synthetische Glücksempfindungen ausknocken, aber Fact ist, an dieser seltsamen Idee "notwendige" Dinge und Dinge, die einen glücklich machen, käuflich erwerben zu können, hängen Billiarden-schwere Industrien. 
Was würde euch durch den Kopf gehen, wenn euch von heute auf morgen alle weltlichen Besitzer entrissen würden? [Wohlwissend, dass es auf dem ganzen Globus Menschen gibt, denen dies täglich widerfährt, ohne das westliche Medien es abbilden....]Für einige von euch würde sicher eine Welt zusammenbrechen. Ich muss ganz aufrichtig schildern, dass ich mich mehr als befreit fühlen würde. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Entlastung. Hinfort mit all diesen beschwerenden Dingen, die einen an Orte und Menschen ketten. Alles was statisch macht, bremst auch. Dieser Gedanke ist so schade. Letzten Herbst habe ich meinen Rucksack gepackt und mich auf den Weg gemacht einen Freund im schwedichen Abisko zu besuchen. Das ist ganz im Norden von Lappland. Einfach direkt hin, wäre zu einfach und langweilig gewesen, also beschloss ich, ein one-way Ticket nach Koppenhagen zu kaufen und von dort aus zu improvisieren. Also Koppenhangen, Stockholm, Abisko, per Anhalter, per Zug, hat perfekt funktioniert. Und bereits dort deutete sich an, was mir später immer bewusster wurde. Mir fehlt nichts! und ALLES funktioniert bestens, viel besser als ich es hätte jemals planen können. Da in Abisko der Kungsleden (bedeutet übersetzt der König aller Pfade) beginnt, dachte ich es wäre schade in dieser traumhaften Szenerie zu sein ohne sie zu erfahren. Also gings zu Fuß mit dem Zelt im Backpack 600km durch die Berge nach Nikkaluokta und zurück. Je weniger ich dabei hatte, je weniger Dinge klar und vorgegeben waren und je weiter man Abstand gewann, desto wundervoller wurden die Empfindungen. Dort oben gibt es keinen Empfang, falls jemand dies denken sollte. Und es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man nicht mit Hilfe rechnen muss, sollte etwas passieren. Zurück in Abisko, faste ich durch tolle BEkanntschaften entlang des Höhenzugs den Beschluss mir die Lofoten anzusehen ( danke Sean für diesen fantastischen Input!). Also per Anhalter von Abisko nach NArvik, von dort per Anhalter auf die Lofoten. Dort erzählte mir ein reizender alter Herr, dass es eine Strecke gibt, die entlang der ganzen Fjörde die Küste entlang über unglaubliche Brücken führt, die Atlantic-Road. Also per Anhalter von den Lofoten aus nach Bodo, von Bodo per Anhalter ( diesmal auf einem Schiff) drei Tage lang nach Trondheim, von Trondheim per Anhalter nach Oslo. Tage gefüllt von Herzlichkeit, Aufrichtigkeit, tollen Geschichten, soviel Menschlichkeit und Wärme. Wie könnte man auf die Idee kommen irgendwas zu vermissen? NAch knapp zehn Tagen in Oslo brannte es mal wieder in den Füßen. Also ab nach Island. In drei Wochen dort die Insel umrundet, ein zweites Zuhause gefunden, unglaublich wundervolle Dinge erlebt und drei Tage vor meiner letzten Uni-Prüfung einen Flug nach Düsseldorf gebucht. Auf Island macht ich eine zauberhafte Bekanntschaft mit Ben aus Neuseeland, der  gerade aus Südamerika dorthin geflogen war um sich ein Kontrastprogramm zu gönnen. Ben reiste ( schon den 13.en Monat...) mit einem Rucksack entsprechend der Größe, die jeder Student hier täglich mit zur Uni nimmt. Auf die Frage hin, wie es mit so wenig Dingen auskommt, antwortete Ben er sei auch mit einem großen Backpack aus Neuseeland aufgebrochen, habe aber in den letzten Monaten entdeckt, dass je weniger er bei sich hatte, desto freier und unbesorgter war er. So reduzierte er sie im Laufe der Zeit aufs Wesentlichste. Wenn man von so tollen Reisen zurück kommt und die eigene Wohnung betritt, ist man fast angeekelt von der Sinnlosigkeit der dort angehäuften Sachen. Während sich manche anderen schnell wieder daran gewöhnen, bin ich die zwei Monate danach immer damit beschäftigt alles los zu werden, was bremst und bindet. Meine Freunde schütteln dann immwer ungläubig den Kopf wie man Comic XY oder Platte XY einfach abgeben kann. Wenn die wüssten wie gut es tut sie nicht zu besitzen.... :)
In knapp zwei Wochen gehts auch für mich nach Südamerika. NAtürlich one-way, denn alles was perfekt ist, kann man nicht planen sondern muss es einfach passieren lassen. Ich weiß jetzt jedenfalls, dass alles was ich jemals zum Leben brauche in mein Herz, meinen Kopf und meinen Rucksack passt und das ist eine Last, die ich nur allzu gerne trage. Gefühle, Erinnerungen, Eindrücke, Neugier und Tatendrang.
Mit ein paar Bildern des Trips lasse ich euch zurück und wünsch euch einen schönen Start in den Sommer.